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Wie du dein Kind vor den Gefahren der digitalen Medien schützt

Machen digitale Medien süchtig? Wird ein Mensch zum Attentäter, wenn er sogenannte Ballerspiele zockt? Drehen Kinder durch, wenn sie zu viel Fernsehen schauen? Im Artikel erfährst du, welche Gefahren tatsächlich hinter digitalen Medien stehen und was du aktiv tun kannst, um dein Kind dagegen zu schützen.
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Durch Filme und Dokumentationen können Menschen Wissenswertes über die verschiedensten Tiere der Welt und die Tiere selbst kennenlernen, haben die Möglichkeit durch interaktive Apps spielerisch und mit Leichtigkeit nicht nur Sprachen, sondern auch verschiedene andere Fähigkeiten zu erlernen und bei so manch einem Online Spiel werden der Teamgeist sowie Vorausplanung benötigt und gefördert. Digitale Medien faszinieren und begeistern und sie können nicht nur zum Spaß oder zur Entspannung genutzt werden, sondern stehen auch für Entfaltung und Entwicklung sowie Gemeinschaft. Insbesondere im Jugendalter ist oftmals ein eigenes Smartphone notwendig, damit der Anschluss zu Freunden nicht verloren geht, da über diverse Chatrooms Informationen und Daten ausgetauscht und Treffen ausgemacht werden.

Digitale Medien haben positive Aspekte und natürlich gibt es auch negative Dinge, die damit in Verbindung stehen.

Wie du bereits in meinem Artikel „Was du unbedingt zur Mediennutzung bei Kindern wissen solltest“ lesen konntest, ist es wichtig, dass du dich umfangreich zum Thema „Digitale Medien“ informierst. So kannst du Entscheidungen diesbezüglich verantwortungsbewusst treffen und dein Kind in der Ausbildung von Medienkompetenz unterstützen. Dazu zählt selbstverständlich auch, dass du dir Wissen aneignest zu den unterschiedlichen Risiken, Gefahren und allgemein negativen Seiten. Diese sind je nach Medium verschieden und ich möchte dir in diesem Artikel einige davon näher erklären.

Gefahren, die auf alle digitalen Medien zutreffen

Auf alle digitale Medien ist zutreffend, dass diese manipulierend wirken. Dabei will ich darauf hinweisen, dass grundlegend das gesamte Leben eines Menschen manipuliert ist bzw. wird, denn alle Botschaften, egal, ob durch ein Gespräch vermittelt, im Radio gehört, im Fernsehen gesehen oder im Buch gelesen, manipulieren auf unterschiedliche Art und Weise.

Manipulation wird von vielen Menschen mit etwas Negativem in Verbindung gebracht, doch Manipulation ist nicht ausschließlich negativ. Es kommt auf die Absicht an, die die/der jeweilige Sender/-in mit der Botschaft verfolgt und auch auf das Aufnehmen bzw. Verstehen der Empfängerin/des Empfängers.

Bei Produkte, die Kinder ansprechen, ist häufig das Augenmerk der Industrie, die dahintersteht, darauf gerichtet, das Kind dazu anzuregen, dieses Produkt selbst unbedingt besitzen zu wollen oder, was digitale Medien betrifft, sich davon nicht losreißen zu können. Denn vielleicht passiert im nächsten Filmabschnitt etwas noch Spannenderes oder beim nächsten Spielkapitel gibt es einen besonderen Bonus freizuschalten und in der nächsten Zeitung wird das Geheimnis aus dem Comic gelüftet und so weiter.

Des Weiteren werden in manchen Filmen oder auch Spielen Werte vermittelt, die meiner Meinung und Erfahrung nach, nicht unbedingt anzustreben sind. Blau ist nur für Jungs und rosa für Mädchen, Mädchen müssen schlank sein und geschminkt, Jungs dagegen dürfen umherräubern, Jungs finden Traktoren toll, dafür spielen Mädchen nur mit Puppen und so weiter. Von destruktiven Erziehungsmitteln, die in so einigen Szenen dargestellt werden, will ich hier noch gar nicht schreiben. Toleranz, Offenheit, Vielfältigkeit und vor allem möglichst bewertungsfrei so manche Themen darzustellen, sodass jede/r Zuschauer/-in sich selbst ein Bild machen kann, ist leider (noch) nicht die Norm.

Sicher wird ein Kind nicht völlig von den Inhalten der digitalen Medien, die es nutzt, geprägt werden und viel mehr spielt das direkte Vorleben der Eltern und Bezugspersonen eine Rolle, doch definitiv senden digitale Medien Botschaften aus, die auf das Fühlen, Denken und Verhalten des Kindes einwirken können.

 

Gewalt ist ebenfalls ein für Eltern bzw. Bezugspersonen abschreckendes Thema in Filmen und Spielen. Viele verschiedene Studien zeigen im Endergebnis auf, dass gewalthaltige Szenen aggressives Denken, Fühlen und Handeln fördern und auch die Gewaltbereitschaft von Kindern und Jugendlichen erhöhen können. Das bedeutet nicht, dass zwangsweise jeder Mensch, der solche Inhalte konsumiert, tatsächlich gewalttätig wird. Ob Kinder oder Jugendliche Gewalt als legitim ansehen, hängt von vielen verschiedenen Faktoren ab. Besonders vom Verhalten der eigenen Eltern bzw. Bezugspersonen untereinander und gegenüber dem Kind sowie anderen Mitmenschen, der gesamten Prägung im (Klein-) Kindalter, ob das Kind begleitet wird/wurde in emotionalen Situationen oder nicht, wie die Qualität der Eltern-Kind-Beziehung und das Fundament des Kindes sind. Später zählt auch die Art und Weise der Austragung von Konflikten im Freundeskreis dazu sowie die aktuelle individuelle Lebenssituation. Dass durch gewalthaltige Filme oder Spiele tatsächlich die einst sozialen Kinder zu Attentäter werden, wie es häufig der Tenor der Nachrichten ist, die davon berichten, ist reine Angstmache und somit nicht sinnvoll. Damit ein Mensch ein Attentat begeht, braucht es weitaus mehr als einen solchen Film oder ein solches Spiel.

 

Ebenfalls alle digitalen Medien betreffend ist, dass je nach Persönlichkeit und Entwicklung des Kindes, die Inhalte verschiedene Ängste auslösen und/oder auch überfordernd wirken können. Besonders wichtig sind hier die Begleitung und vor allem die Aufarbeitung des Gesehenen.

 

Ein weiterer Faktor, welchen ich als Gefahr werte, ist das Blaulicht, was von jedem digitalen Gerät ausgeht. Dieses Blaulicht kann einerseits zu Augenschmerzen und Rötungen führen sowie die Netzhaut im Auge schädigen und andererseits unterdrückt Blaulicht die Produktion von Melatonin. Dabei sind Kinder doppelt so stark betroffen wie Erwachsene. Melatonin ist das Nachthormon und wichtig für einen gesunden Schlaf, der Regeneration von Zellen und allgemein dem Tag-Nacht-Rhythmus. Wird Melatonin unterdrückt, kann das neben der kompletten Verschiebung der inneren Uhr und Schlafstörungen auch weitere schwere gesundheitliche Folgen nach sich ziehen.

Und schließlich sei hier auch noch die elektromagnetische Strahlenbelastung genannt, die von jedem technischen Gerät ausgeht. Elektrosmog beeinflusst ebenfalls den Melatoninspiegel, hat Auswirkungen auf Muskel- sowie Nervenzellen und steht mit einem erhöhten Risiko für Hirntumore in Verbindung.

Nachteile beim Fernsehen

Beim Fernsehen sehe ich es definitiv als Nachteil an, dass die Sendungen kein Ende haben. Nach einem Film oder einer Sendungssequenz kommt die nächste und danach die nächste und daraufhin wieder eine und so weiter.

Dazwischen immer wieder Werbung, welche oftmals darauf abzielt, ein Produkt für Kinder vorzustellen und damit das Kaufverlangen danach ausgelöst werden soll oder es erscheint eine Vorschau für einen Film, den das Kind unbedingt sehen soll oder andere, nicht unbedingt auf das Wohl des Kindes ausgerichtete, manipulierende Sequenzen werden eingeblendet.

Außerdem gibt es bei dem Ablauf der Filme keine Auswahlmöglichkeiten. Ist ein Sender eingestellt, so folgen die Filme wie vom Fernsehprogramm so festgelegt. Es ist nicht möglich, dass das Kind den Film danach auswählen kann, was es am meisten interessiert ohne das Programm zu wechseln.

Checkliste Gefahren von digitalen Medien

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Filme und Serien mit Risiko

Je nach dem welches Format die Filme und Serien haben, kann es schnell zu einer Überreizung des Kindes kommen. Besonders, wenn die Szenen schnell zwischen bunt gemischten Bildern mit schrillen Geräuschen wechseln und die Handlungen der Darsteller unnachvollziehbar sind. Ob ein Kind solche Eindrücke gut verarbeiten kann oder es schnell zu viel wird, hängt unter anderem von der jeweiligen Persönlichkeit des Kindes ab. Hier ist es wichtig, dass das Kind über das Gesehene sprechen oder es spielend verarbeiten kann und auf jeden Fall begleitet wird in der Mediennutzung.

Online unterwegs – Was gibt es da zu wissen?

Im Internet sind die Risiken und Gefahren sehr umfangreich, weshalb es wichtig ist, hier besonders wachsam unterwegs zu sein.

Es ist ein Leichtes, sich einen Fake-Account und damit eine Scheinidentität anzulegen. Durch diese Möglichkeit zur unbegrenzten Anonymität, geben sich manche Erwachsene in Chats als Kinder oder Jugendliche aus und versuchen so Kontakte zu knüpfen zu Minderjährigen. Sind diese Chats geheim und damit unmoderiert, ist das Risiko hoch, dass das Kind bedrängt, belästigt oder schlimmer noch, dazu überredet wird, Bilder zu senden oder sich gar im realen Leben miteinander zu treffen.

Weiter senkt diese Anonymität auch die Hemmschwelle, andere zu beleidigen oder diffamieren.

 

  • Cybermobbing: Gezielte harte Beleidigungen, Verbreiten von Falschnachrichten und damit Verleumdung eines bestimmten Menschen.
  • Hate Speech: Hassreden mit Beleidigungen und Abwertungen gerichtet an eine bestimmte Gruppe von Menschen, die übereinstimmen in ihrem Glauben, ihrem Aussehen, ihrer Sprache etc.
  • Bloßstellung durch Sexting: An sich ist mit Sexting unter Jugendlichen (als auch Erwachsenen) das private Versenden von intimen Nachrichten und Bilder gemeint. Solange damit alle Beteiligten einverstanden sind, ist dieses Verhalten völlig in Ordnung, doch sobald diese persönlichen Daten in sozialen Netzwerken verbreitet werden (beispielsweise als Racheakt, wenn die Jugendliebe in Streitigkeit endet), ist dies eine bewusste Handlung, um einen Menschen zu schädigen. Definitiv sind damit Grenzen überschritten und alle, die diese Verbreitung unterstützen machen sich strafbar.

All diese Demütigungen begrenzen sich auf den ersten Blick auf die online Welt, doch tatsächlich können sie sich auch direkt auf das reale Leben auswirken und Menschen nicht nur stark belasten, sondern sogar weitreichenden Schaden, psychisch wie physisch hinterlassen.

 

Im Internet ist ein weiteres Risiko, dass das Kind beim Surfen gegen verschiedene Gesetze verstößt und da Unwissen nicht vor Strafe schützt, können die Eltern, je nach Alter des Kindes, dafür (teilweise) haftbar gemacht werden. Dazu zählen auch Kostenfallen oder Geldlockangebote, welche letztendlich mehr Schaden wie Nutzen hinterlassen. Schnell sind irgendwelche Abos getätigt oder ein Link geklickt, der zur Bezahlung verpflichtet. Besonders bei Apps sehr bekannt sind die sogenannten In-App-Käufe.

 

Noch ein wichtiger Punkt, der zu den Gefahren der Nutzung digitaler Medien im Onlinebereich zählt, ist die Gefahr des Einfangens eines Virus oder auch Trojanischen Pferdes. Dagegen helfen Virenprogramme sehr gut.

 

Und schließlich will ich noch die online Spiele aufführen, welche über eine App oder den Laptop bzw. PC gespielt werden können und entweder endlos sind oder indirekt das Kind dazu nötigen, täglich, am besten mehrmals, in das jeweilige Spiel einzutauchen, da dieses sonst nicht weitergespielt werden kann oder gar beendet wird. Hier zählt auch der Fear-of-Missing-Out-Faktor mit hinein, der die Angst schürt, etwas zu verpassen und daher zur häufigen Nutzung digitaler Medien verleitet.

Digitale Medien sind gefährlich, ABER!

Digitale Medien tragen Gefahrenpotenziale in sich, doch deswegen dieses Medium schlecht zu reden oder die Nutzung dem Kind gar zu verbieten, ist ganz klar nicht der richtige Weg!

Digitale Medien können sehr bereichernd wirken im Alltag. Darin sind sich Wissenschaftler einig und auch ich bin davon überzeugt. Habe ich es selbst an mir bereits in der Kindheit und im Jugendalter als auch jetzt im Erwachsenenalter erlebt und weiß aus dem Alltag mit unseren eigenen Kindern.

Filme, Apps und andere digitale Spiele lassen uns lernen und weiterentwickeln. Denn, was leider noch nicht überall angekommen ist: Die Basis für erfolgreiches Lernen ist Spaß, Freude, intrinsische Motivation und Interesse.

Fragst du dich jetzt, was denn bei der Nutzung von digitalen Medien gelernt werden kann?

Die Antwort darauf ist sehr umfangreich und abhängig je nach genutztem Medium. Da gibt es Filme und Lernprogramme, die bestimmte Lernziele zu einzelnen Themenbereichen verfolgen und es gibt Spiele, in denen verschiedene Kompetenzen gefordert sind. Ich könnte einen kompletten Artikel damit füllen. Einige Aspekte möchte ich hier noch kurz nennen:

Einerseits sei das Wissen aus schulischen Bereichen erwähnt wie bspw. Mathe, Physik, Chemie, Sprachkunde, Geschichte, Biologie, Geografie und Co. Andererseits die Ausbildung kognitiver, sensomotorischer, emotionaler und sozialer Fähigkeiten. Zum Beispiel die Auge-Hand-Koordination, Reaktionsschnelligkeit, Experimentierfreude, Zeit- und Ressourcenmanagement, Planung und Lösungssuche sowie Umgang mit Stress. Und in vielen Spielen wird das räumliche sowie ganzheitliche Denken, Disziplin als auch Hilfsbereitschaft und Empathie gebraucht.

Damit will ich übrigens nicht sagen, dass digitale Meiden komplette Lebensbereiche ersetzen können oder sollen. Doch sie können definitiv eine sehr weiterbringende Ergänzung im Alltag sein!

Die häufige Frage: Machen Medien süchtig?

Das Bild, dass Menschen süchtig werden allein aufgrund von Suchtstoffen ist veraltet. Inzwischen ist klar, dass es wesentlich mehr braucht, um eine Sucht auszulösen. Ob ein Mensch von etwas süchtig wird oder nicht, hängt demnach stark davon ab, ob dessen Bedürfnisse erfüllt sind und werden oder nicht und dies liegt weiter an den sozialen psychischen als auch perspektivischen Umständen.

Werden Bedürfnisse erfüllt, schüttet der Körper verschiedene Botenstoffe aus, die Glücks- und Geborgenheitsgefühle erzeugen. Bei der Nutzung digitaler Medien werden ebenfalls Glücksgefühle ausgelöst, da verschiedene Bedürfnisse scheinbar erfüllt werden, sprich, Mediennutzung kann zur Ersatzbefriedigung werden. Das Problem bei Ersatzbefriedigungen (egal welcher Art) ist, dass diese niemals so intensiv wirken wie die tatsächliche Bedürfniserfüllung. So kommt es, dass der Körper immer schneller und immer mehr nach solchen Ersatzbefriedigungen verlangt und doch werden damit die tatsächlichen Bedürfnisse nicht erfüllt.

Beispielsweise, wenn ein Mensch für sich selbst keine Lebensaufgabe sieht, sich wertlos fühlt und keine ehrlichen zwischenmenschlichen Beziehungen hat, ist die Gefahr sehr hoch, dass eben dieser Mensch eine Abhängigkeit zu beispielsweise bestimmten online Spielen entwickelt. Diese dienen dann zur Ersatzbefriedigung der unerfüllten Bedürfnisse, da es zum Beispiel Ziele und Zwischenziele gibt, der erstellte Online-Charakter wertvolle Fähigkeiten besitzt und Möglichkeiten bestehen, sich mit anderen Online-Spielern zusammenzuschließen und Gemeinschaftsgefühl zu erleben.

Scheint ein Kind „süchtig“ nach Medien zu sein (das gilt übrigens auch für Bücher), so liegt es in der Verantwortung der Eltern bzw. Bezugspersonen, dort genauer hinzuschauen und zu hinterfragen, ob und wenn ja, welche Bedürfnisse unerfüllt sind. Dienen diese Medien als Ersatzbefriedigung? Oder ist das Kind tatsächlich einfach davon begeistert und fasziniert und hat aktuell eben den Drang, sich in diesen Themen zu vertiefen?

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Was kann passieren durch übermäßigen Medienkonsum?

Wird ein Kind sich selbst überlassen oder sind Bedürfnisse des Kindes über einen längeren Zeitraum hinweg unerfüllt und es versinkt im übermäßigen Medienkonsum, stehen damit folgende Gefahren in Verbindung:

  • Unlust, etwas offline zu tun, da die digitalen Medien einerseits leicht ablenken und andererseits bequemer in der Umsetzung sind
  • Bei intensiven Medienkonsum werden Vernetzungen im Gehirn nicht angelegt und fehlen
  • Daraufhin besteht die Gefahr, dass die sprachliche, kognitive, soziale sowie emotionale Entwicklung gestört und verzögert wird
  • Konzentrationsfähigkeit wird verringert
  • Fehlende Kreativität und das Risiko steigt, dass selbst nicht mehr freigespielt werden will bzw. kann
  • Zwischenmenschliche Beziehungen in der offline Welt leiden darunter (nicht nur zu den Freunden, sondern auch zu den Eltern bzw. Bezugspersonen)
  • Überreizung und dadurch Unruhe, Stress, Aggression
  • Übergewicht
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Fazit

Wie bereits im Artikel „Digitale Mediennutzung bei Kindern“ geschrieben, ist es wichtig, dass digitale Medien als Ergänzung angesehen werden und die Hauptaktivitäten definitiv offline stattfinden, damit im Gehirn umfangreiche Verschaltungen entstehen.

Zudem ist eine Begleitung und vor allem umfangreiche Aufklärung über einerseits die positiven als auch die negativen Seiten von digitalen Medien wichtig sowie ein medienbewusster Umgang. Dazu brauchen Eltern bzw. Bezugspersonen selbst Medienkompetenz und grundlegend eine gute Beziehung zum Kind.

Keine Optionen sollten sein, aus Angst oder Voreingenommenheit, das Kind komplett fernhalten zu wollen von digitalen Medien oder komplett offenen und unbegleiteten Zugang zu lassen. Eltern müssen Verantwortung übernehmen, Entscheidungen treffen und sollten nicht aus Unwissenheit oder Bequemlichkeit agieren.

Was du aktiv tun kannst, um dein Kind vor die Risiken und Gefahren bei der Nutzung von digitalen Medien zu schützen, erfährst du im von mir selbst erstellten und kostenfreien Infoblatt. Darin findest du über 13 Tipps und praktische Umsetzungsmöglichkeiten. Downloade es dir direkt im geschützten, kostenfreien Mitgliederbereich, der dir sofort nach der Eintragung zum gratis Newsletter bereitsteht.

Alles liebe

PS.: 
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